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Grundbegriffe

Trainingsdaten

Trainingsdaten sind die Datensätze, mit denen ein KI-System trainiert wird, indem seine lernbaren Parameter angepasst werden. Für Unternehmen entscheiden Auswahl, Qualität und Herkunft dieser Daten darüber, wie zuverlässig und rechtssicher ein KI-System später arbeitet.

Das Wichtigste in Kürze

  • EU-KI-Verordnung (Art. 3 Nr. 29): Trainingsdaten passen die lernbaren Parameter eines KI-Systems an.
  • §44b UrhG erlaubt KI-Training mit geschützten Werken bei rechtmäßigem Zugang und ohne erklärten Opt-out.
  • Anbieter von General-Purpose-KI müssen eine Übersicht der verwendeten Trainingsdaten veröffentlichen.
  • Faustregel: Je repräsentativer und fehlerfreier die Daten, desto geringer das Risiko verzerrter Ergebnisse (Bias).

Was ist das?

Was bringt das eurem Betrieb?

Was kostet das?

Beispiel aus dem Mittelstand

Häufige Fragen

Was sind Trainingsdaten einfach erklärt?

Trainingsdaten sind die Daten, mit denen ein KI-System trainiert wird und dabei seine lernbaren Parameter anpasst - vergleichbar mit Lehrmaterial, aus dem ein System Muster lernt. Ohne Trainingsdaten gibt es keine funktionierende KI, da das Modell sonst keine Grundlage zum Lernen hat.

Dürfen urheberrechtlich geschützte Werke als Trainingsdaten verwendet werden?

Grundsätzlich ja, über die Text- und Data-Mining-Schranke des §44b UrhG, sofern die Werke rechtmäßig zugänglich sind und kein maschinenlesbarer Nutzungsvorbehalt der Rechteinhaberin oder des Rechteinhabers vorliegt. Ob diese Schranke jedes Training generativer KI vollständig abdeckt, ist in der Rechtsprechung noch nicht abschließend geklärt.

Sind Trainingsdaten automatisch personenbezogene Daten nach DSGVO?

Nein, nur wenn die Trainingsdaten tatsächlich Informationen über identifizierbare Personen enthalten, etwa Namen oder Kundendaten. Die EU-KI-Verordnung unterscheidet ausdrücklich zwischen personenbezogenen und nicht personenbezogenen Daten als Trainingsgrundlage.

Wie viele Trainingsdaten braucht ein KI-System?

Es gibt keine feste gesetzliche Mindestmenge - entscheidend ist nach unserer Erfahrung die Repräsentativität und Qualität der Daten für den jeweiligen Anwendungsfall, nicht allein die Menge. Für kleinere Fine-Tuning-Projekte reichen oft einige hundert gut kuratierte Beispiele aus.

Quellen

Verwandte Begriffe

Hinweis: Dieser Beitrag informiert allgemein und ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindliche Aussagen für euren Einzelfall klärt ihr mit eurer Rechts- oder Datenschutzberatung.

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