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Grundbegriffe

Fine-Tuning

Fine-Tuning ist das Nachtrainieren eines vortrainierten KI-Modells mit aufgabenspezifischen Daten, um Ton, Fachsprache oder Antwortverhalten anzupassen. So wird aus einem Universal-Modell eine Variante, die euren Betrieb besser versteht – ohne komplette Neuentwicklung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Fine-Tuning passt ein fertiges KI-Modell mit eigenen Beispieldaten an – meist einige hundert bis mehrere tausend Datensätze.
  • OpenAI schließt die klassische Fine-Tuning-Plattform für Neukunden, bestehende Jobs laufen noch einige Monate weiter.
  • Oft reicht ein guter Prompt oder RAG günstiger als Fine-Tuning – lohnt sich meist erst bei wiederkehrenden Aufgaben.
  • Der Aufwand hängt stark von Datenqualität und -menge ab, nicht nur von Rechenzeit.

Was ist das?

Was bringt das eurem Betrieb?

Was kostet das?

Beispiel aus dem Mittelstand

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Fine-Tuning und Prompt Engineering?

Beim Prompt Engineering formuliert ihr nur die Anfrage klüger, das Modell selbst bleibt unverändert. Fine-Tuning dagegen trainiert das Modell mit eigenen Beispieldaten dauerhaft nach – aufwendiger, aber für wiederkehrende Spezialfälle oft passgenauer.

Braucht jeder Betrieb Fine-Tuning für den Einsatz von KI?

Nein, die meisten Anwendungsfälle im Mittelstand lösen sich mit einem guten Prompt oder einer angebundenen Wissensdatenbank (RAG). Fine-Tuning lohnt sich erst, wenn ein Modell trotzdem nicht den passenden Ton oder das richtige Format trifft.

Wie viele Beispieldaten braucht man für Fine-Tuning?

Das hängt vom Anbieter und der Aufgabe ab, realistisch bewegt man sich zwischen einigen hundert und mehreren tausend Beispielen. Wichtiger als die reine Menge ist meist die Qualität und Konsistenz der Trainingsdaten.

Quellen

Verwandte Begriffe

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