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AI READY

AI-Act & Pflichten

KI-Beauftragter

Ein KI-Beauftragter ist die Person, die den KI-Einsatz im Unternehmen koordiniert: Tools bewerten, Regeln pflegen, Kollegen befähigen, Pflichten aus AI Act und DSGVO im Blick behalten. Gesetzlich vorgeschrieben ist die Rolle nicht — praktisch trennt sie KI-Strategie von KI-Wildwuchs.

Das Wichtigste in Kürze

  • Keine gesetzliche Pflichtfigur (anders als der Datenschutzbeauftragte) — aber die Art.-4-Pflichten brauchen einen Kümmerer
  • Kernaufgaben: Tool-Freigaben, KI-Richtlinie, Schulungen organisieren, Anwendungsfälle sammeln und priorisieren
  • Realistisch im Mittelstand: eine bestehende Rolle mit 10–20 % Zeitanteil, kein neuer Vollzeitjob

Was ist das?

Was bringt das eurem Betrieb?

Was kostet das?

Beispiel aus dem Mittelstand

Häufige Fragen

Ist ein KI-Beauftragter Pflicht?

Nein — der AI Act schreibt keinen KI-Beauftragten vor. Er verlangt aber Ergebnisse (geschultes Personal, Transparenz, verantwortlicher KI-Einsatz), die in der Praxis kaum jemand ohne zuständige Person erreicht. Insofern: keine Pflicht — aber als Faustregel eine faktische Notwendigkeit, sobald mehrere Abteilungen mit KI arbeiten.

Wer im Unternehmen eignet sich als KI-Beauftragter?

Jemand mit Prozessüberblick, Standing und Neugier — häufig aus Operations, Qualität oder Assistenz der Geschäftsführung. Technik-Vorwissen hilft, ist aber lernbar; wichtiger ist, dass die Person Abteilungen zum Reden bringt und Nutzen von Hype unterscheiden kann.

Was ist der Unterschied zum Datenschutzbeauftragten?

Der Datenschutzbeauftragte prüft die rechtliche Zulässigkeit der Datenverarbeitung und ist in vielen Betrieben gesetzlich vorgeschrieben. Der KI-Beauftragte ist freiwillig und gestaltet: Tools, Schulungen, Anwendungsfälle. Die beiden arbeiten zusammen, ersetzen einander aber nicht.

Quellen

Verwandte Begriffe

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