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AI READY

Grundbegriffe

KI-Halluzination

Eine KI-Halluzination ist eine Ausgabe eines KI-Sprachmodells, die überzeugend klingt, aber falsch oder erfunden ist — etwa ein ausgedachtes Urteil oder eine falsche Produktangabe. Für Betriebe ist sie der Hauptgrund, KI-Ausgaben mit Außenwirkung immer prüfen zu lassen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Halluzinationen sind kein Defekt einzelner Tools, sondern eine Grundeigenschaft von Sprachmodellen
  • Gefährlich, weil falsche Antworten genauso souverän formuliert sind wie richtige
  • Wirksame Gegenmittel: Quellen-Pflicht (RAG), menschliche Prüfung an kritischen Stellen, klare Einsatzgrenzen

Was ist das?

Was bringt das eurem Betrieb?

Was kostet das?

Beispiel aus dem Mittelstand

Häufige Fragen

Warum erfinden KI-Modelle Fakten?

Weil sie Sprache vervollständigen statt Wissen nachzuschlagen: Das Modell wählt die statistisch wahrscheinlichste Fortsetzung eurer Eingabe. Fehlt echtes Wissen, erzeugt derselbe Mechanismus eine plausible Erfindung — ohne dass das Modell „merkt", dass es rät.

Kann ich Halluzinationen komplett verhindern?

Nein — aber drastisch reduzieren: Systeme mit Dokumenten-Anbindung und Quellenangabe (RAG), Anweisungen wie „antworte nur aus den bereitgestellten Unterlagen" und menschliche Freigabe an kritischen Stellen bringen das Risiko auf ein beherrschbares Maß.

Wer haftet, wenn die KI einen Fehler macht?

Im Außenverhältnis euer Unternehmen — ihr könnt euch gegenüber Kunden nicht auf das Tool berufen. Genau deshalb gehören Prüfprozesse für KI-Ausgaben mit Außenwirkung in jede KI-Richtlinie. Haftungsdetails im Einzelfall sind Sache eurer Rechtsberatung.

Quellen

Verwandte Begriffe

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