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AI READY

DSGVO & Vertrauen

KI-Training mit Firmendaten (Opt-out)

KI-Training mit Firmendaten (Opt-out) heißt: Ein KI-Anbieter nutzt eingegebene Chats und Dokumente standardmäßig zur Modellverbesserung, bis aktiv widersprochen wird. Für Betriebe entscheidet die Kontoform, ob interne Infos in fremden KI-Modellen landen.

Das Wichtigste in Kürze

  • OpenAI: Team, Enterprise & API sind laut Anbieter standardmäßig vom Training ausgeschlossen, private Konten nicht
  • Abschalten bei ChatGPT: Einstellungen → Datenkontrollen → „Modell für alle verbessern“ deaktivieren
  • Meta: Widerspruch gegen KI-Training jederzeit möglich, wirkt aber nur für die Zukunft, nicht rückwirkend
  • Faustregel: Vor Nutzung prüfen, welcher Konto-Typ läuft – das entscheidet über den Trainings-Default

Was ist das?

Was bringt das eurem Betrieb?

Was kostet das?

Beispiel aus dem Mittelstand

Häufige Fragen

Trainiert ChatGPT mit unseren Firmendaten?

Kommt auf den Kontotyp an: Bei ChatGPT Team, Enterprise und der API wird laut OpenAI standardmäßig nicht auf Eingaben trainiert. Bei privaten Gratis- oder Plus-Konten ist die Trainingsnutzung zunächst aktiv und muss manuell deaktiviert werden.

Wie stelle ich das Training bei ChatGPT ab?

Unter Einstellungen → Datenkontrollen die Option „Modell für alle verbessern“ ausschalten. Das betrifft in der Regel nur neue Unterhaltungen ab der Umstellung, nicht bereits gesendete Chats.

Können wir der KI-Nutzung unserer Meta-Daten widersprechen?

Ja, über die Widerspruchsformulare von Facebook und Instagram, die jederzeit nutzbar sind. Der Widerspruch löscht keine Inhalte, verhindert aber ihre weitere Verwendung für zukünftiges KI-Training.

Ist ein Opt-out rückwirkend wirksam?

Nein. Ein Widerspruch gilt nach Einschätzung der Datenschutzbehörden nur für die Zukunft – bereits in ein abgeschlossenes Training eingeflossene Daten lassen sich praktisch nicht mehr herausnehmen.

Quellen

Verwandte Begriffe

Hinweis: Dieser Beitrag informiert allgemein und ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindliche Aussagen für euren Einzelfall klärt ihr mit eurer Rechts- oder Datenschutzberatung.

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