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Use Cases

Predictive Maintenance

Predictive Maintenance ist eine datenbasierte Instandhaltungsstrategie: Sensordaten und Prognosemodelle sagen Maschinenausfälle vorher, sodass Wartung genau bei Bedarf statt nach starrem Kalender erfolgt. So sinken ungeplante Stillstände im Maschinenpark.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kombiniert Sensordaten (Vibration, Temperatur, Strom) mit Machine Learning zur Ausfallprognose
  • Laut McKinsey-Analyse (zit. in Grant Thornton 2025): 30-50 % weniger Maschinenstillstände
  • Für KMU größte Hürden laut Fraunhofer FKIE: hohe Investitionskosten und fehlendes Fachpersonal
  • Faustregel: Pilot an wenigen kritischen Maschinen vor flächendeckendem Ausbau

Was ist das?

Was bringt das eurem Betrieb?

Was kostet das?

Beispiel aus dem Mittelstand

Häufige Fragen

Lohnt sich Predictive Maintenance auch für kleinere Betriebe?

Ja, wenn es ein konkretes Schmerzproblem gibt – etwa eine Maschine, die regelmäßig ungeplant ausfällt. Sinnvoll ist meist ein kleiner Pilot an ein bis zwei kritischen Anlagen statt der sofortigen Ausstattung des gesamten Maschinenparks.

Brauche ich dafür komplett neue Maschinen mit eingebauten Sensoren?

Nein, bestehende Anlagen lassen sich meist mit nachgerüsteten Sensoren (Vibration, Temperatur, Strom) anbinden. Bei sehr alten Maschinen ohne Schnittstellen wird die Nachrüstung aufwendiger und sollte vorab geprüft werden.

Was ist der Unterschied zu vorbeugender (präventiver) Wartung?

Präventive Wartung erfolgt nach festen Zeitintervallen, unabhängig vom tatsächlichen Zustand der Maschine. Predictive Maintenance wartet nur dann, wenn Daten einen tatsächlichen Bedarf anzeigen – das spart unnötige Eingriffe, verlangt aber laufende Datenerfassung.

Quellen

Verwandte Begriffe

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